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Ringelröteln

Was ist das? - Definition
Ringelröteln ist eine Erkrankung durch Viren. Betroffen sind vor allem Kinder im Kindergarten- und Schulalter, Erwachsene können aber auch erkranken. Auffällig ist der feurig-rote Hautausschlag im Gesicht, an Armen und Beinen. Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
- Megalerythem
- Erythema infectiosum

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Ringelröteln werden durch Viren, den so genannten Parvoviren B19 ausgelöst. Sie werden zum einen über direkten Kontakt von Mensch zu Mensch übertragen, zum Beispiel durch Händeschütteln. Die Ansteckung kann aber auch über die Einatmung der Viren, die von den Kranken beim Sprechen, Atmen, Husten oder Niesen in die Luft geschleudert werden erfolgen.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
5 bis 10 Tage nach der Ansteckung kommt es zu erkältungsähnlichen Krankheitszeichen mit leichtem Fieber und es zeigt sich manchmal ein typischer feurig-roter Hautauschlag. Der Ausschlag beginnt an den Wangen, und breitet sich auf Rumpf, Arme und Beine aus. Nach 1 bis 4 Tagen bilden sich girlandenförmige Muster an den Streckseiten der Arme und Beine. Im Gesicht verteilen sich die Flecken in der Form eines Schmetterlings. Ab diesem Zeitpunkt ist die Krankheit nicht mehr ansteckend. Der Ausschlag verblasst wieder. Starker Juckreiz kann ihn begleiten.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Der Hautausschlag kann bis zu 7 Wochen später noch einmal zurückkehren. Besonders bei Mädchen und jungen Frauen treten manchmal über Wochen bis Monate hinweg kleine schmerzhafte Gelenkentzündungen auf. In den ersten 3 bis 4 Monaten einer Schwangerschaft kann bei einer Erkrankung der Mutter das ungeborene Kind geschädigt werden.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Ringelröteln können auf Grund des Hautausschlages mit Röteln, Masern, Dreitagesfieber, Scharlach und allergischen Hautreaktionen verwechselt werden.
Eine Laboruntersuchung des Blutes durch den Hausarzt kann die Erkrankung bestätigen oder ausschließen.

Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
- Der Juckreiz kann mit zinkhaltigen Zubereitungen aus der Apotheke (Lotio alba) oder Salben und Gelen gegen Sonnenbrand und Insektenstiche gemildert werden.
- Bis der Ausschlag abgeklungen ist, sollte der Kranke isoliert werden, um Schwangere nicht zu gefährden.

Bearbeitungsstand: 23.11.2011

Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)


Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.