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Gesundheits-Lexikon

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Psychosen

Was ist das? - Definition
Gruppe schwerer psychischer Störungen, die mit einem meist vorübergehenden Realitätsverlust und Wahrnehmungsstörungen einhergeht.


Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
- psychotische Störung


Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Man unterscheidet zwischen exogenen und endogenen Psychosen.
Bei einer exogenen Psychose ist eine Ursache feststellbar - man spricht deshalb auch von der organischen Psychose. Meist handelt es sich um Veränderungen im Gehirn.
Bei den endogenen Psychosen dagegen findet sich keine Organschädigung. Man könnte es so beschreiben, dass der Betroffene die Erkrankung in sich trägt bis sie eines Tages zum Ausbruch kommt.
Von einer exogenen Psychose spricht man zum Beispiel, wenn es nach einer schweren Operation, besonders bei älteren Menschen, zu einem psychotischen Zustand kommt. Nicht selten treten solche psychischen Veränderungen auch im Rahmen einer Demenz auf. Ebenso kann es bei Drogen- oder Alkoholabhängigkeit zu akuten Psychosen kommen.
Die klassische endogene Psychose ist die Schizophrenie. Doch auch andere Erkrankungen, wie z.B. die Manie oder eine schwere endogene Depression werden dieser Erkrankungsgruppe zugerechnet.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Exogene Psychosen sind in der Regel eine Erkrankung der Älteren, endogene Psychosen dagegen können schon im jüngeren Erwachsenenalter auftreten.
Die Betroffenen zeigen psychotische Symptome. Diese sind in ihrer Ausprägung sehr vielgestaltig.
Während bei einer endogenen Psychose vor allem psychotische Veränderungen wie Wahn oder Halluzinationen im Vordergrund stehen, treten bei einer exogenen Psychose meist Verwirrtheitszustände und Gedächtnisstörungen auf:
- Die Betroffenen sind zeitlich und örtlich desorientiert, das heißt, sie wissen nicht mehr wo sie sind, und welcher Tag heute ist. In schweren Fällen fehlt auch die Orientierung zur eigenen Person.
- Die Störung der Wahrnehmung zeigt sich in Halluzinationen oder Illusionen.
- Die Motorik ist stark gestört, was sich in Weglauftendenzen, starker Unruhe, Schlafstörungen aber auch Lethargie zeigen kann.
- Wohl infolge der Wahrnehmungsstörung bestehen oft Angst und Panikzustände.
Die Symptome sind tageszeitlich unterschiedlich ausgeprägt. So sind sie meist nachts und in den frühen Morgenstunden ausgeprägter, während tagsüber unterschiedlich lange Intervalle ohne Symptome vorkommen können. Typischerweise besteht keine Erinnerung an die psychotischen Erlebnisse.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Akute exogene Psychosen sind reversibel, wenn die zugrunde liegende Erkrankung rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Sie können sich auch spontan bessern, oder aber in chronische Zustände übergehen.
Der Verlauf einer endogenen Psychose ist von der Art der psychischen Erkrankung abhängig.


Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Psychotische Zustände können im Rahmen vieler Erkrankungen auftreten. Beispielsweise bei Stoffwechselveränderungen wie extremen Blutzuckerschwankungen im Rahmen einer Blutzuckererkrankung, Veränderungen in der Zusammensetzung der Blutsalze oder Funktionsstörungen der Schilddrüse. Doch auch eine Nierenfunktionsstörung oder Infektionen können zu psychotischen Zuständen führen. Erst wenn Erkrankungen dieser Art ausgeschlossen sind, kann man von einer Psychose sprechen.


Verhaltenstipps
- Meist treten psychotische Symptome unverhofft auf. Doch auch starke Unruhe, Furchtsamkeit, leichte Ablenkbarkeit oder unerklärliche Stimmungsänderungen können Anzeichen einer beginnenden Psychose sein.


Bearbeitungsstand: 24.07.2012

Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage


Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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