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Ossifikation

Was ist das? - Definition
Unter Ossifikation versteht man die Bildung von Knochengewebe. Sie tritt normalerweise in der Wachstumsphase des Körpers und nach Knochenbrüchen auf. Bei bestimmten Erkrankungen kann es jedoch auch zu einer unerwünschten Knochenneubildung an einem nicht dafür vorgesehenen Ort kommen (sogenannte heterotope Ossifikation).

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
- Knochenbildung
- Knochenneubildung
- Verknöcherung
- Osteogenese


Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursachen
Knochen bestehen hauptsächlich aus Bindegewebe. Dieses verleiht ihnen die nötige Elastizität, um sich unterschiedlichen Belastungen anzupassen. In das Bindegewebe des Knochens sind Calcium und Phosphat eingelagert, damit die Knochen hart und widerstandsfähig sind. Da es sich um ein lebendiges Gewebe handelt, finden ständig Knochenaufbau- und Knochenabbauprozesse statt, die normalerweise miteinander im Gleichgewicht stehen. Der fortwährende Knochenumbau wird durch äußere Einflüsse wie Druck oder Dehnung ausgelöst. Unter besonderen Bedingungen (z.B. nach der Implantation von Prothesen oder infolge komplizierter Brüche), bei bestimmten Erkrankungen oder genetisch bedingt kann es auch zu einer krankhaften Knochenbildung außerhalb des Skeletts kommen. In diesem Fall spricht man von einer heterotopen Ossifikation oder Verknöcherung.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Bei den Betroffenen kommt es zur Verknöcherung verschiedener Gewebearten außerhalb des Skeletts, z.B. des Knorpels, Bindegewebes oder der Muskulatur.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Bei der sogenannten Myositis ossificans kommt es zu einer Muskelverknöcherung. Die Ursache sind äußere Einflüsse, z.B. harte Stürze oder starke Quetschungen, die eine Gewebeschädigung im Muskel nach sich ziehen. Mit der Zeit stirbt das Muskelgewebe ab und verknöchert. Je nach Sitz der Verknöcherung und ihrem Ausmaß kann es zu einer Verkrümmung der Wirbelsäule kommen.

Bearbeitungsstand: 27.07.2012

Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl.


Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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