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Magenkrebs

Was ist das? - Definition
Bösartige Entartung der Magenschleimhautzellen.

Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
- Magenkarzinom

Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Die Zahl der Magenkrebserkrankungen ist in den letzten Jahren um etwa die Hälfte zurückgegangen, doch noch immer erkranken in Deutschland ca. 17.000 Menschen jährlich. Die Erkrankungshäufigkeit nimmt ab dem 50. Lebensjahr deutlich zu, Männer sind fast doppelt so häufig betroffen.
Die Entstehungsursache ist nicht genau geklärt. Man kennt aber Einflüsse, welche das Erkrankungsrisiko erhöhen:
- Sind Fälle von Magenkrebs in der Familie aufgetreten, so besteht auf Grund einer erblichen Vorbelastung ein erhöhtes Risiko.
- Nitratreiche Ernährung (vor allem gesalzene und gepökelte Speisen) erhöhen das Risiko, weil Nitrat im Magen in krebserregende Stoffe umgewandelt wird.
- Rauchen und hochprozentige alkoholische Getränke schädigen die Magenschleimhaut und können so Zellentartungen auslösen.
- Bei bestimmten Magenerkrankungen, wie einer chronischen Magenschleimhautentzündung, oder bei chronischen Magengeschwüren bilden sich häufiger Magenkrebserkrankungen.
- Ist im Rahmen einer Operation ein Teil des Magens entfernt worden, können sich 10-15 Jahre später bösartige Zellen bilden.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Es gibt keine typischen Frühsymptome, weswegen Magenkrebs oft erst in fortgeschrittenen Stadien entdeckt wird.
Uncharakteristische Beschwerden wie Druck- und Völlegefühl im Magenbereich, Erbrechen oder neu aufgetretener Widerwillen gegen bestimmte Speisen (besonders Fleisch) können erste Beschwerden sein.
Später folgen unspezifische Symptome, wie zum Beispiel Gewichtsverlust oder Leistungsknick. Nicht selten kommt es zu kleinen Blutungen der Krebszellen. Die Folge ist eine Blutarmut, welche zu Müdigkeit und Hautblässe führt.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Wird das Karzinom frühzeitig entdeckt und kann vollständig entfernt werden, ist eine dauerhafte Heilung möglich. In fortgeschrittenem Stadium kommt es oft zur Metastasierung, einer Absiedlung von Tumorzellen in anderen Organen. Metastasen finden sich besonders in Lunge, Knochen und Gehirn. Die Heilungschancen werden bei Auftreten dieser Metastasen insgesamt schlecht.

Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Schmerzen in der Magengegend können bei ganz verschiedenen Erkrankungen auftreten:
- An ein Magengeschwür muss gedacht werden, wenn es nach dem Essen zu Magenschmerzen kommt.
- Liegt eine Magenschleimhautentzündung vor, so beklagen die Betroffenen ständige Magenschmerzen.
- In psychisch belastenden Situationen kann es einem "auf den Magen schlagen", dies äußert sich ebenfalls durch Magenschmerzen, welche sich aber nach Besserung der Situation von selbst wieder bessern.
- Steigt Magensäure in die Speiseröhre auf, verursacht dies ein Brennen hinter dem Brustbein, das so genannte Sodbrennen.
- Auch eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse verursacht Schmerzen im Magenbereich, doch diese strahlen im Gegensatz zu den Magenschmerzen meist gürtelförmig in den Rücken aus.
- Kommt es besonders nach fettreicher Nahrung zu Schmerzen im Oberbauchbereich könnten auch Gallensteine die Ursache sein.

Verhaltenstipps
- Bei länger andauernden Magenbeschwerden unklarer Ursache sollte ein Arzt informiert werden, eventuell ist eine Magenspiegelung nötig.

Bearbeitungsstand: 27.07.2012

Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)


Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.