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Japanische Enzephalitis

Was ist das? - Definition
Eine durch Viren ausgelöste Tropenerkrankung, welche besonders in Asien weit verbreitet ist. Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Die Erkrankung wird durch Mücken übertragen. Diese geben die Viren von infizierten Tieren (z.B. Schweine oder Vögel) an den Menschen weiter.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Infolge einer konsequenten Impfung der Haustiere ist die Erkrankung in Japan selten geworden, doch in anderen asiatischen Ländern erkranken jährlich bis zu 50.000 Menschen, vor allem Kinder.
In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung mild oder sogar ohne Symptome. Aber in 1:250 Fällen kommt es zu einer Hirnentzündung - der Enzephalitis, daher der Name der Erkrankung. Typisch sind plötzliches hohes Fieber mit Schüttelfrost, Kopf- und Muskelschmerzen. Innerhalb kurzer Zeit treten Bewusstseinsstörungen auf.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Ist es im Rahmen der Erkrankung zu einer Enzephalitis gekommen, ist die Sterblichkeitsrate recht hoch. Oft bleiben dauerhafte neurologische Schäden, z.B. Lähmungen oder Antriebsstörungen.


Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Eine durch Bakterien ausgelöste Enzephalitis verursacht ähnliche Symptome.


Verhaltenstipps
- das Infektionsrisiko für Touristen ist sehr gering, dennoch ist es ratsam, sich in der Dämmerung durch entsprechende Kleidung vor Mückenstichen zu schützen
- bei Langzeitaufenthalten in gefährdeten Gebieten sollte man sich gegen die japanische Enzephalitis impfen lassen

Bearbeitungsstand: 26.07.2012

Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - CRM, CRM-Handbuch Reisemedizin, (2012)


Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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