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Ich-Störungen

Was ist das? - Definition
Unfähigkeit, sich als eigenständige Person wahrzunehmen und von der Umwelt abzugrenzen.


Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Ich-Störungen sind ein häufiges Symptom der Schizophrenie, können aber auch bei anderen psychischen Erkrankungen auftreten.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Bei einem normalen Ich-Erleben kann man sich als eigenständige Person verstehen. Man kann sich von anderen abgrenzen, kann unabhängig vom Willen anderer denken, fühlen und handeln.
Bei einer Ich-Störung erscheint die Grenze zwischen dem Ich und der Umwelt durchlässig. Die Betroffenen haben das Gefühl, nicht eigenständig zu handeln, fühlen oder denken, sondern empfinden sich als von außen gelenkt.
Die Symptomgruppe der Ich-Störungen lassen sich in Störungen des Denkens und des Erlebens unterteilen.
Störungen des Denkens beziehen sich auf Beeinflussung der eigenen Gedanken. Man unterscheidet:
- Gedankenentzug: Der Betroffene hat das Gefühl, die Gedanken werden ihm weggenommen.
- Gedankeneingebung: Das Denken wird als von außen gesteuert empfunden. "Ich werde hypnotisiert, kann nicht denken und fühlen wie ich will."
- Gedankenausbreitung: Die Gedanken gehören nicht ihm alleine, andere nehmen einen Teil davon weg und wissen deshalb, was er denkt. "Meine Eltern können meine Gedanken mithören, sie wissen, was ich denke."
Ganz anders stellen sich die Störungen des Erlebens dar:
- Depersonalisation: Das eigene Ich oder Teile des Körpers werden als fremd, verändert oder nicht zugehörig empfunden. "Ich spüre meinen Körper nicht mehr, es fühlt sich an, als gehöre er nicht zu mir".
- Derealisation: Die Umgebung erscheint dem Betroffenen als unwirklich, fremd oder bedrohlich.
- Fremdbeeinflussungserlebnisse: Der Erkrankte empfindet sein Fühlen, Wollen und Handeln als von außen gemacht, gelenkt oder gesteuert. "Die machen, dass ich schreie."


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Das Ausmaß und der Verlauf einer Ich-Störung ist von der Art und Therapiemöglichkeit der Grunderkrankung abhängig.


Verhaltenstipps
- Psychische Erkrankungen führen in aller Regel zu einem veränderten Verhalten der Betroffenen. Wenn Außenstehenden gravierende, unerklärliche Veränderungen auffallen, sollte man ärztlichen Rat einholen.


Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage


Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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