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Delirium

Was ist das? - Definition
Akute psychische Störung aufgrund einer organischen Ursache.


Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
- delirantes Syndrom
- organisches Psychosyndrom mit Bewusstseinsstörung


Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Als Psychose bezeichnet man psychische Störungen, die mit einem meist vorübergehenden Realitätsverlust und Wahrnehmungsstörungen einhergehen. Bei einem Delir handelt es sich um eine so genannte exogene Psychose, denn ihr liegt eine organische Störung zugrunde. Meist handelt es sich um Veränderungen im Gehirn.
Delirante Syndrome können beispielsweise im Rahmen einer Demenz, einer schweren Infektion, im Rahmen eines Schlaganfalles, bei Stoffwechselstörungen wie Entgleisungen beim Diabetes mellitus oder kurzfristig nach größeren Operationen auftreten. Aber auch beim Entzug berauschender Substanzen kann es zu diesen Symptomen kommen. Am bekanntesten ist das Alkoholentzugsdelir.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Typisch ist eine meist plötzlich einsetzende Bewusstseinsstörung. Äußert sich diese in einem veränderten Wachheitsgrad, fallen die Betroffenen durch vermehrte Schläfrigkeit, schlechte Erweckbarkeit oder gar tiefe Bewusstlosigkeit auf.
Doch auch Aufmerksamkeitsstörungen, z.B. die Unfähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren, oder unruhiges Verhalten sind typisch.
In schweren Fällen kommen Halluzinationen, Wahnvorstellungen, innere Unruhe oder Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus hinzu.
Die Betroffenen sind desorientiert, sie können keine zutreffenden Aussagen bezüglich der Zeit, des Ortes oder ihrer eigenen Person machen. Das Denken und daher auch das Sprechen sind unlogisch und konfus.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Lässt sich die Ursache des Delirs behandeln, z.B. eine Unterzuckerung, so verschwinden die Symptome rasch. Nicht selten aber ist eine vorübergehende oder dauerhafte Betreuung nötig. Ein Delir kann sogar lebensbedrohliche Ausmaße annehmen - besonders gefährlich ist das Alkoholentzugsdelir.


Verhaltenstipps
- Personen, welche ohne erkennbare Ursache ein völlig verändertes Verhalten zeigen, sollten dem Arzt vorgestellt werden
- Ein Alkoholentzug sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen um ein Entzugsdelir zu verhindern.

Bearbeitungsstand: 23.07.2012

Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage


Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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