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Gesundheits-Lexikon

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Anämie

Was ist das? - Definition
Blutarmut infolge verminderter Bildung, Zerstörung oder Verlust von roten Blutkörperchen.
Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Ein erwachsener Mensch hat ca. 4-6 Liter Blut. Es besteht aus den Blutzellen und Plasma, einer Flüssigkeit, welche Hormone, Nährstoffe und die Blutsalze enthält. Bei einer Anämie ist die Menge der roten Blutkörperchen, der sogenannten Erythrozyten, im Blut vermindert. Ursachen können entweder ein Verlust der Erythrozyten, eine verminderte Bildung oder eine Zerstörung dieser Blutzellen sein.
Bei einer Blutung verlieren wir Blut und somit auch die roten Blutkörperchen. Da diese verzögert nachgebildet werden, resultiert eine Blutarmut.
Zur Erythrozytenbildung sind vier Stoffe nötig: Eisen, Folsäure, Vitamin B 12 und Erythropoetin, ein Hormon welches die Niere bildet. Fehlt einer dieser Stoffe, kommt es zur verminderten Bildung von roten Blutkörperchen.
Viele Menschen aus südlichen Ländern habe eine angeborene Bildungsstörung der roten Blutkörperchen. Diese haben eine veränderte Zellform. Die Zellen werden deshalb früher abgebaut als gesunde Zellen, infolgedessen ist deren Gesamtzahl vermindert. Folge ist eine chronische Anämie.
Im Rahmen von chronischen Erkrankungen wie Rheuma oder Tumor-Erkrankungen findet sich oft eine Blutarmut, deren Ursache liegt unter anderem in einer Verteilungsstörung des im Körper gespeicherten Eisens.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Die Symptome einer Anämie sind davon abhängig, wie rasch sich die Blutarmut entwickelt. Bei einer starken Blutung wird es den Betroffenen infolge des sinkenden Blutdrucks schnell schwindlig und eventuell werden sie ohnmächtig. Bei einer chronischen oder sich sehr langsam entwickelnden Anämie beklagen die Betroffenen Müdigkeit, Leistungsschwäche, Hautblässe und niedrigen Blutdruck. Diese Beschwerden können aber auch komplett fehlen und die Blutveränderung wird ihm Rahmen einer Blutuntersuchung eher zufällig entdeckt.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Wenn eine starke Blutung nicht gestoppt werden kann, besteht Lebensgefahr. Kann die Ursache der Blutarmut aber beseitigt werden (z.B. durch Eisentabletten), so bessert sie sich meist rasch und die Beschwerden verschwinden. Bei einer angeborenen Erythrozytenbildungsstörung gibt es keine Heilung, in aller Regel ist die Lebenserwartung der Betroffenen aber nicht eingeschränkt.


Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Abgeschlagenheit und stete Müdigkeit sind Symptome, welche man bei verschiedensten Erkrankungen beobachtet. So können dies beispielsweise Zeichen einer Schilddrüsenunterfunktion, einer Asthenie oder einer Depression sein.
Im Rahmen einer Leukämie kommt es zur verminderten Erythrozytenbildung, weil die Knochenmarkszellen nur noch weiße Blutkörperchen bilden.
Liegt eine Blutbildungsstörung vor, werden alle Blutzellen vermindert gebildet.


Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
- Bei häufiger Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Hautblässe sollte die Zusammensetzung des Blutes untersucht werden.

Bearbeitungsstand: 11.11.2016

Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)


Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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