Beschreibung
Um bei typischen Reizdarmbeschwerden wie Krämpfen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung direkt am gereizten Darm wirken zu können, bedarf es einer hohen Konzentration des Wirkstoffs im Darm und daher einer besonderen Darreichungsform des Pfefferminzöls.
Zur aktiven und gezielten Behandlung der Symptome des Reizdarmes gibt es daher jetzt das neue Medacalm® von Abtei Apotheken Exklusiv. Ziel der Entwicklung von Medacalm® war es, so viel Wirkstoff wie möglich dorthin zu bringen, wo die Reizdarmbeschwerden sitzen: in den unteren Dünn- und in den Dickdarm.
Innovative Matrix-Kapsel – Wirkstofftransport bis in den Darm
Die innovative Matrix-Kapsel von Medacalm® bietet hier eine Lösung: Durch eine spezielle Beschichtung passiert die Kapsel den Magen und oberen Dünndarm unbeschadet. Erst im späten Abschnitt des Darms löst sie sich auf und entfaltet ab dort ihre Wirkung, also genau dort, wo die Beschwerden entstehen – ohne den Körper unnötig zu belasten.
Gleichmäßige Wirkstoffabgabe über den ganzen Darm
Durch die Einbindung des Pfefferminzöls in eine Oleo-Gel-Formulierung „verpufft“ der Wirkstoff also nicht frühzeitig im oberen Dünndarmbereich, sondern wird gezielt über die gesamte Darmpassage in therapeutischer Dosierung abgegeben. Der Wirkstoff legt sich wie ein Mantel beruhigend und entkrampfend über den gesamten Darm. Das Pfefferminzöl kann somit direkt an den Muskel- und Nervenzellen des gereizten Darms wirken und harmonisiert seine Funktion - wie ein „Balsam für den Darm“. Dadurch werden alle Beschwerden des Reizdarms gleichermaßen gelindert. Nebenwirkungen wie z.B. Magenbeschwerden werden auf ein Minimum reduziert.
Pflichtangaben: Medacalm
Wirkstoff: Pfefferminzöl
Anwendungsgebiete: Zur Behandlung der Beschwerden beim Reizdarm (Colon irritabile), die sich in Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Verstopfung oder Durchfall äußern.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Anwendungsgebiete
- Reizdarm-Syndrom, mit Bauchschmerzen in Verbindung mit gestörtem Stuhlgang und Blähungen
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie Durchfälle, die mit Blutbeimengungen oder Temperaturerhöhungen einhergehen, auftreten.
Zusammensetzung
Darreichungsform
Kapseln, magensaftgeschützte
Dosierungsangaben
Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene: 1 Kapsel 20-30 Minuten vor der Mahlzeit (3 Kapseln pro Tag)
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Achten Sie auf die unzerkaute Einnahme.
Dauer der Anwendung?
Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt.
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 2 Wochen anwenden. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es sind keine bedrohlichen Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Öl entstammt der Pflanze Pfefferminze. Pfefferminzzubereitungen lösen Krämpfe im Magen-Darm-Bereich, wirken blähungstreibend und regen Gallenfluss und Appetit an. Sie hemmen das Wachstum von Keimen. Durch Stimulation von Kälterezeptoren auf der Haut blockieren die Inhaltsstoffe Schmerzrezeptoren und kühlen geschwollene Schleimhäute. Bei Inhalation von Pfefferminzöl wirkt es hustenstillend und verflüssigt festsitzenden Schleim.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Gallenblasenentzündung
- Gallenwegsverschluss
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Gallensteinleiden
- Eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magenbeschwerden
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Gewürze, ätherische Öle und Terpentinöl!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der EU-Nummer E 132)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Zimt, Birke, Pappelknospen, Propolis, Baldrian, Gelbwurz und Kolophonium!
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse, Soja und Hülsenfrüchte, evtl. auch gegen Lupinien (als Mehl in Fertigteigzubereitung für Pizza und Brötchen)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure (z.B. in Zitrusfrüchten, Johannisbeeren, Ãpfel)!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Lösungsmittel Polyethylenglycol (EU-Nummer E 431)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Talkum!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
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Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.