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Beschreibung
Mariendistel-ratiopharm®
Sanfte Medizin für die Leber
Chronische Leberschäden sind längst nicht immer durch übermäßigen Alkoholkonsum bedingt. Auch zuviel Scharfes und Salziges oder eine fettreiche Ernährung machen der Leber oft zu schaffen. Mit Hilfe der Natur kann man seine Leber unterstützen und gegen schädliche Einflüsse schützen . Das muss nicht teuer sein, denn von ratiopharm gibt es mit Mariendistel-ratiopharm® eine günstige und zugleich natürliche Alternative.
Die Leber ist eines der wichtigsten Körperorgane. Sie hat neben der Produktion von Gallenflüssigkeit den gesamten Verdauungs-stoffwechsel und eine große Anzahl von Entgiftungsreaktionen zu bezwingen. Alkohol, Fett, Schadstoffe aus der Umwelt, Nahrungs-mittelzusätze und Medikamente werden von ihr aufgenommen und abgebaut. Dabei entstehen aggressive, so genannte freie Radikale. Sie greifen die Zellwände des Organs an. Wird die Leber über einen längeren Zeitraum zu stark belastet, kann die natürliche Zellerneuerung nicht mehr Stand halten. Die Folge kann eine Verfettung oder Entzündung der Leber sein. Eine Erkrankung der Leber zeigt sich nur in den Blutwerten, denn spezifische Erkrankungssymptome gibt es keine. Umso wichtiger ist es, die Funktion der Leber zu unterstützen.
Mariendistel-ratiopharm® schützt die Leber dreifachDie Leber ist in der Lage, sich selbst zu regenerieren und ihre Zellwände selbständig wiederherzustellen. Diese Selbstheilungskräfte gilt es aufrechtzuerhalten. Eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise entlastet die Leber und gewährleistet einen reibungslosen Ablauf ihrer Funktion. Ein wirkungsvoller pflanzlicher Helfer ist die Mariendistel, die bereits im Mittelalter zu Heilzwecken angebaut wurde. Mariendistel-ratiopharm® enthält den rein pflanzlichen Extrakt aus den Früchten der Mariendistel mit dem Wirkstoff-Komplex Silymarin. Dabei hilft Sylimarin der Leber dreifach: die Leberzellen werden vor Lebergiften geschützt und Lebergifte können gar nicht erst in das Zellinnere eindringen (antitoxisch), er wirkt als Fänger freier Radikale (antioxidativ) und regt darüber hinaus die Bildung neuer Leberzellen an (regenerativ).
Mariendistel-ratiopharm 100mg Hartkapseln und Mariendistel-ratiopharm intens
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Anwendungsgebiete
- Chronisch entzündliche Lebererkrankungen, unterstützende Behandlung
- Leberzirrhose, unterstützende Behandlung
- Leberschäden, verursacht durch Lebergifte
Die Arzneimitteltherapie ersetzt nicht die Vermeidung der für die Leber schädlichen Ursachen (z.B. Alkohol).
Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn Sie bei sich Anzeichen einer Gelbsucht, wie eine hell- bis dunkelgelbe Hautverfärbung oder eine Gelbverfärbung des Augapfels feststellen.
Das Arzneimittel eignet sich nicht zur Behandlung von akuten Vergiftungen.
Zusammensetzung
Darreichungsform
Kapseln
Dosierungsangaben
Erwachsene: 1 Kapsel unabhängig der Mahlzeit (3-mal täglich)
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Durchfall kommen. Wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Mariendistel und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
- Aussehen: Bis zu 2 m hohe Distel mit großen dunkelgrün-weiß marmorierten Blättern und auffälligen purpurfarbenen Blüten
- Vorkommen: Europa, vor allem sonnige, eher karge Standorte im Mittelmeerraum
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Silymarin, das ein Gemisch aus verschiedenen Wirkstoffen ist (Silibinin, Silychristin, Silydanin)
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakte und Tinkturen aus Kraut und Früchten
Insbesondere Mariendistelfrüchte haben ausgeprägte leberschützende Eigenschaften. Ihre Inhaltsstoffe schirmen zum einen die Leber vor zahlreichen Giften, zum Beispiel Alkohol, ab. Gleichzeitig fangen sie auch schädigende Stoffe ab und fördern die Bildung neuer Leberzellen. Ausserdem vermindert die Mariendistel die Bildung von entzündungserregenden Stoffen im Körper.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Wichtige Hinweise
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