Wissenswerte Informationen

Lesen Sie mehr zum Thema Unruhe/Erregung

Unruhe/Erregung

Was ist das? - Definition
Ziellose Antriebssteigerung, die sich in inneren und äußeren Unruhezuständen äußert.




Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
   - psychomotorische Erregung


Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Unruhe und Erregungszustände sind ein häufiges Symptom vieler psychischer Erkrankungen.


Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Diese Antriebsstörungen können in unterschiedlicher Ausprägung auftreten. Wir alle kennen Zeiten innerer Unruhe. Sorgen, Ãngste oder schwierig zu meisternde Situationen lassen uns nicht schlafen, führen zu Konzentrationsstörungen und innerer Anspannung. Bei vielen psychischen Erkrankungen kommt es ohne erkennbaren Grund zu diesen Unruhezuständen. Die Betroffenen empfinden diese oft als sehr qualvoll, können sich aber nicht dagegen wehren.
Erregungszustände sind oft mit einer Antriebssteigerung verbunden. Viele Psychosen gehen mit Erregungszuständen einher. Im akuten Schub einer Manie sind die Betroffenen voller Ideen, versuchen alles umzusetzen, bringen nichts zu Ende, sie sind ständig in Aktion und durch nichts zu bremsen.
Bei der katatonen Schizophrenie sind Zustände der Erstarrung, aber auch der totalen Erregung und motorischen Unruhe typisch.
Nicht selten besteht im Rahmen einer Demenz eine gewisse "Weglauftendenz": die Erkrankten verlassen das Haus und finden nicht mehr zurück.


Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Um sich selbst und andere zu schützen kann eine medikamentöse Behandlung oder die Unterbringung in einer Klinik nötig sein.


Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Bei einer "Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung" (ADHS) im Kindesalter fallen die Kinder durch erhebliche motorische Unruhe auf. Sie können sich nur kurze Zeit konzentrieren und haben einen teils erheblichen Bewegungsdrang.


Verhaltenstipps
   - Treten ohne erkennbaren oder nachvollziehbaren Grund Unruhe- und Erregungszustände auf, sollte ein Arzt zu Rat gezogen werden.


Bearbeitungsstand: 03.11.2008

Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Haupt, Jochheim, Remschmidt, Neurologie und Psychiatrie für Krankenpflegeberufe, Thieme, (2002), Aufl. 9 - Möller, Laux, Deister, Psychiatrie und Psychotherapie, Thieme (Duale Reihe), (2001), Aufl. 2


Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Siehe auch:
Hinweise / Zusätzliche Links:

Alle Preise inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten.
* unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers

Suchen Sie mit dem Anfangsbuchstaben Ihres gewünschten Artikels:
A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z 

Suchen Sie mit den ersten beiden Buchstaben des gewünschten Artikels:
A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z 

Mein Konto:
Mein Konto
Warenkorb
Warenkorb:
-- keine Artikel --
 
 
 
 
PayPal-Bezahlmethoden-Logo
Versandpartner:
Versandpartner
Unsere Shops
Freiumschläge:
Freiumschläge
Facebook-Logo Twitter-Logo
Unsere Portale:
Unsere Portale
Lensspirit Kontaktlinsen
Kontaktlinsen
Kontaktlinsen