Wissenswerte Informationen
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Hühneraugen/Schwielen
Was ist das? - Definition
Lokale, durch chronischen Druck verursachte Hautverdickung.
Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
- Kallus (Schwiele)
- Klavus (Hühnerauge)
Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Unsere Haut besteht aus mehreren Schichten. Die oberste Schicht heißt Hornschicht und besteht aus dünnen toten Zellen. Von der Hornschicht fallen immer wieder kleinste Schüppchen ab. Infolge Zellwanderung durch die verschiedenen Hautzellen nach oben bis zur Hornschicht erneuert sich diese ungefähr alle vier Wochen.
Zur Schwielen- oder Hühneraugenbildung kommt es infolge einer lokalen Verdickung dieser Hornschicht. Hühneraugen bilden sich typischerweise am Fuß. Sie sind meist Folge einer chronischen Druckbelastung, z.B. infolge falschen Schuhwerks oder einer Fehlstellung des Fußgewölbes. Schwielen dagegen finden sich in der Regel infolge mechanischen Drucks an den Händen durch Arbeits-, Sportgeräte oder Instrumente.
Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Es bilden sich lokal ungefährliche Verdickungen der Hornhaut. Ein Hühnerauge erkennt man an einem zentralen, in die Tiefe gerichteten Dorn.
Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Hält die chronische Druckbelastung an, können sich die Hautstellen entzünden. Folge sind starke Schmerzen, welche unter Umständen die Bewegung schmerzhaft beeinträchtigen.
Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Warzen können Hühneraugen sehr ähnlich sein, sie sind aber durch eine lokale Virusinfektion und nicht durch Druckbelastung entstanden.
Verhaltenstipps
- Um Verletzungen zu vermeiden sollte man störende Schwielen und Hühneraugen vorsichtig abtragen!
- Zur Vermeidung dieser Hautveränderungen sind bequemes und gut angepasstes Schuhwerk oder eine Einlagenversorgung wichtig!
Bearbeitungsstand: 02.01.2012
Quellenangabe:
Ernst G. Jung, Dermatologie, Thieme, (2003), 5. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Siehe auch:
Lokale, durch chronischen Druck verursachte Hautverdickung.
Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
- Kallus (Schwiele)
- Klavus (Hühnerauge)
Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Unsere Haut besteht aus mehreren Schichten. Die oberste Schicht heißt Hornschicht und besteht aus dünnen toten Zellen. Von der Hornschicht fallen immer wieder kleinste Schüppchen ab. Infolge Zellwanderung durch die verschiedenen Hautzellen nach oben bis zur Hornschicht erneuert sich diese ungefähr alle vier Wochen.
Zur Schwielen- oder Hühneraugenbildung kommt es infolge einer lokalen Verdickung dieser Hornschicht. Hühneraugen bilden sich typischerweise am Fuß. Sie sind meist Folge einer chronischen Druckbelastung, z.B. infolge falschen Schuhwerks oder einer Fehlstellung des Fußgewölbes. Schwielen dagegen finden sich in der Regel infolge mechanischen Drucks an den Händen durch Arbeits-, Sportgeräte oder Instrumente.
Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Es bilden sich lokal ungefährliche Verdickungen der Hornhaut. Ein Hühnerauge erkennt man an einem zentralen, in die Tiefe gerichteten Dorn.
Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Hält die chronische Druckbelastung an, können sich die Hautstellen entzünden. Folge sind starke Schmerzen, welche unter Umständen die Bewegung schmerzhaft beeinträchtigen.
Was kann noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Warzen können Hühneraugen sehr ähnlich sein, sie sind aber durch eine lokale Virusinfektion und nicht durch Druckbelastung entstanden.
Verhaltenstipps
- Um Verletzungen zu vermeiden sollte man störende Schwielen und Hühneraugen vorsichtig abtragen!
- Zur Vermeidung dieser Hautveränderungen sind bequemes und gut angepasstes Schuhwerk oder eine Einlagenversorgung wichtig!
Bearbeitungsstand: 02.01.2012
Quellenangabe:
Ernst G. Jung, Dermatologie, Thieme, (2003), 5. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Siehe auch:
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