Nasenspray
Der Hals kratzt, die Nase läuft
Im Mittelpunkt einer Erkältung steht immer die Nase: Verstopft, laufend oder niesend. Im Hals kratzt es, vor allem zu Anfang, und manchen reizt das zum Husten. Fieber tritt meistens nur bei Kindern auf, Erwachsene frösteln etwas und haben leicht erhöhte Temperatur am Abend. Der Ausfluss aus der Nase ist anfangs klar, später wird er gelb und grün. Auch wenn man dies oft anders lesen kann: Die gelb-grüne Verfärbung ist kein Anzeichen für eine Infektion durch Bakterien, sondern gehört zum ganz normalen Verlauf.
Nasensprays und Nasentropfen vorsichtig dosieren
Sympathomimetika wirken auch in den Nasensprays gegen Schnupfen. Die Sprays helfen (ein paar Stunden) - auch sie können die Dauer der Erkrankung nicht abkürzen.
Wenn sie zu lange benutzt werden (schon nach mehr als fünf Tagen!), wird die Nase süchtig. Eine süchtige Nase verstopft sofort, wenn sie ihre tägliche Dosis Nasenspray nicht bekommt. Das erste Spray gegen Schnupfen hieß Privin®. Ihm zu Ehren nennt man die ständig verstopfte Nase durch Missbrauch Privinismus.
Verwenden Sie daher abschwellende Nasentropfen und Nasensprays nur kurze Zeit, höchstens fünf Tage.
Bei Säuglingen hilft oft ein Nasensauger besser. Mit diesem einfachen Gerät wird der Schleim beim Baby aus der Nase abgesaugt - ohne Nebenwirkung.
++Erkältung++Schnupfen++Nasenspray++Ratiopharm++Nasic++Otriven++
Rhinospray++Wick++


